Analysiert ihr Menschen auf mögliche Essstörungen o. Anzeichen?

Dieses Thema im Forum "Diskussionen" wurde erstellt von Luna, 28. November 2016.

  1. Member

    10gradminus

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    Dabei seit 16. Juli 2017
    Ich kann den Wunsch verstehen. Aber ich denke, genau das ist die Krankheit. Zum gesund werden müsste man diese Kontrolle ablegen.
    Ich verstehe übrigens nicht, was das damit zu tun hast, dass du nicht im Untergewicht bist.
    Wäre es nicht viel schöner, wenn du irgendwann mal wieder auf deinen Körper hören könntest?

    „Orandum est ut sit mens sana in corpore sano“, immerhin das habe ich mir im Lateinunterricht gemerkt :)
     
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  2. Gast

    amarenaah

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    Jaaah schön wäre es auf jeden Fall und ich wünsche es mir auch, aber ich glaube noch nicht daran, ich kenne mich und momentan bin ich noch weit davon entfernt...vielleicht einmal wenn mich das Leben geformt hat, ich mich weiterentwickelt habe, ich so weit sein werde und einen Kinderwunsch haben werde, dann werden dieser Zwang und diese Krankheit weg sein. Momentan sitzt es zu tief, ich muss mich selber verändern und zuerst an mir arbeiten, um überhaupt an eine Heilung der Esstörung wirklich glauben zu können.

    Es würde mich sehr sehr freuen durch das Forum zu sehen, wie andere User über dieses Thema reflektieren. Zum Beispiel ganz konkret, kann sich jemand überhaupt vorstellen in fünf Jahren die ES überwunden zu haben?
     
  3. Member

    Jana Monday

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    23 Jahre alt
    Dabei seit 7. Oktober 2016
    Nicht wenn du nicht jeden Tag darum kämpfst.

    Das habe ich auch immer gedacht. Am Ende hab ich feststellen dürfen, dass der erste Schritt die Akzeptanz meines aktuellen Ichs ist. In dem man auf Veränderung wartet schiebt man das vor sich her. Man wird keine andere Person, auch wenn man das noch so sehr versucht, also kann man auch im Hier und Jetzt anfangen.
     
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    Amélie gefällt das.
  4. Gast

    Bellona

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    Ich ertappe mich da such immer wieder bei.
    Vor allem bei Personen, die mir überstehen. Dozenten, Anleiter, jmd aus der Chefetage. Bei denen schau ich doppelt und dreifach hin.

    Dabei erwische ich mich immer wieder wie ich in Schubladen denke...
    alt und sehr dünn = krank ("hat bestimmt Krebs,,,") und bei jungen denke ich eher = essgestört. Dabei gibt es dazwischen ja eigentlich so viel mehr. Und gerade mit meinem Beruf sollte ich es besser wissen.. Dennoch irgendwie denkt man halt häufig in so Schubladen.