Du und magersüchtig? Dafür wiegst du doch zuviel!

Dieses Thema im Forum "Diskussionen" wurde erstellt von crimson.butterfly, 20. Dezember 2010.

  1. Gast

    Vivi

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    Das wollte ich damit auch nicht sagen :)
    Klar das möchte ich auch nicht, es langt mir wenn das meine Mutter schon immer versucht.
    Was ich meine ist, die Medien zeigen immer nur das Extrem, dass die Essstörung aber wirklich schleichend beginnt, aber dass man verschiedene Verhaltensweisen erkennen könnte. Ok, hier muss ich sagen muss man aufpassen, dass die Angehörigen es nicht übertreiben. Ich glaube ich bekomme eben die richtigen Worte nicht zusammen :P
    Kurz und knapp, ich denke, man könnte einige wirklich vor einem extrem schlimmen Zustand schützen, wenn man früh genug Hilfe sucht. Und wer sucht sich bitte schon Hilfe, wenn man denkt ich habe doch kein Problem ich bin doch im Normalgewicht, da mache ich mich doch nur lächerlich....
     
  2. ehemaliges Mitglied

    Mariposa

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    Dabei seit 10. Dezember 2011
    Genau das hasse ich auch so sehr. Gerade schlimm finde ich es, wenn es leute sind die man nicht mal richtig kennt bzw. mit denen auch nichts am Hut hat.
    Sowas macht mich imemr richtig wütend. *wutausbruch*
     
  3. Joi
    Gast

    Joi

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    Danke!

    Danke für diesen Text! Er spiegelt so sehr meine Gedanken wider. Seit ich wieder aus dem Untergewicht draußen bin, denken die Leute ich hätte meine Anorexie überwunden. Meine Freunde denken ich sei "geheilt". Ich dachte auch, dass es besser geworden ist. Aber der Kampf zwischen Hungern und Fressen ist noch nicht ausgefochten. Es kostet so viel Kraft, sich nichts anmerken zu lassen, obwohl es wahrscheinlich einfacher wäre, wenn man die Freunde in die momentane Lage einweihen würde. Ihnen sagen würde, dass man immer noch Tage mit 50 kcal und Tage mit zwei Nullen mehr hinten dran erlebt. Aber stattdessen lächele ich nur und tu so, als hätte ich es überwunden. Ich habe eben nach einer langen Fressphase zugenommen. Heißt das etwa, dass ich plötzlich geheilt bin? Mit einem BMI von 18 denke ich gesünder als mit einem von 16? Dass ich mich jetzt eben wieder fetter fühle, macht alles anders? Und meine Schulpsychologin lächelt mir auch immer stolz zu, als hätte sie etwas bewirkt. Juhu ich wieg mehr, juhu wie lange nur? Kann man überhaupt gesund werden? Ich zweifle mittlerweile sehr daran.
    xx Joi
     
  4. Gast

    Claire

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    Boah Joi du srichst mir aus der Seele. Glaub mir, mir gehts so verdammt ähnlich wie dir!!!
    Alle denken, dass ich mich wieder gefangen habe , qweil ich jetzt beim normalgewicht angekommen bin.
    Man ist für die meisten nur essgestört wenn man entweder extrem dünn oder dick ist.. Oo
    Was hinter der Fassade steckt, sieht niemand. Auf der einen Seite bin ich froh, dass die Leute mich nicht mehr nerven und denken , es wäre alles in Ordnung , aber auf der anderes Seite ist es noch ein wenig ungewohnt nach all den Jahren wieder "normal" zu wirken.
    Die Gedanken rund ums Essen gehen einen nicht aus den Kopf...und wenn niemand da iöst, stopft man sich alles mögliche rein..die Hungertage folgen dannach.. aber nein , man hat ja keine ES weil man sieht ja so normal und endlich wieder gesund aus... dann ist ja alles toll........hm...
     
  5. Gast

    Winterfee

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    Der Text ist sehr schön geschrieben! :)
    Ich finde einfach das der Mensch an Ignoranz und Kurzsichtigkeit kaum zu übertreffen ist. Solange keine Folgen erkenntlich sind, liegt keine Krankheit vor. Man ist erst gestört, wenn es schon zu spät ist. Denn es ist ja so, dass man bereits ein Hungerhaken sein muss, bevor man der Meinung der Gesellschaft nach anorektisch sein ,,darf,,. Die Gründe für eine Essstörung werden immer vernachlässigt. Aber die Medien trichtern dieses Bild ja auch ein.
    Sie publizieren nur was Schlagzeilen und Geld einbringt und das sind bis auf die Knochen abgemagerte Mädchen. Sie zeigen weder was dahintersteckt, noch wie man es frühzeitig erkennen kann. Jungen werden niemals gebracht, obwohl es mittlerweile auch viele männliche Magersüchtige gibt.
    Eine Magersucht beginnt immer im Kopf. Nur weil sie nicht sichtbar ist,heisst das nicht, dass sie nicht existiert ...
    Liebe Grüsslis
     
  6. Gast

    Cleo

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    Ich stimme meinen Vorrednerinnen zu in der Hinsicht, dass der Leidensdruck bei einer Essstörung nicht am Gewicht zu ermitteln ist und dass eine Essstörung unabhängig vom Gewicht ernstgenommen werden sollte.
    Jedoch stoße ich mich etwas am Titel des Threads "Du und magersüchtig? Dafür wiegst du doch zu viel!". Magersüchtig ist man ab einem BMI von 17,5 abwärts, liegen anorektische Verhaltensweisen vor und der BMI ist höher, wird von EDNOS gesprochen. Daher würde ich "Du und essgestört? Dafür wiegst du doch zu viel!" o.Ä. für einen geeigneteren Titel halten, weil ich auch die Erfahrung gemacht habe, dass Essgestörte mit einem niedrigen Gewicht oft ernster genommen werden. Wenn ein Mädchen mit 40 Kilogramm sagt, dass sie eine Essstörung hätte, bekommt sie in fast allen Fällen die notwendige Hilfe (wir hatten schon 2 Magersuchtspatientinnen in unserer Klasse). Aber wenn jemand mit 120 Kilo sagt, dass er ein Problem mit dem Essen hat, wird er von den meisten nicht so ernst genommen (einer übergewichtigen Bekannten von mir, die sich als essgestört 'geoutet' hatte, wurde daraufhin gesagt, sie solle sich eben etwas am Riemen reißen und was für ihre Figur tun), weil dicke Menschen ein ziemlich negatives 'Image' haben und landläufig als faul, dumm (?!), unkontrolliert und undiszipliniert angesehen werden. Dass Magersüchtige genausowenig Kontrolle über ihr Essverhalten haben wie Bulimiker und Adipöse, ist den meisten nicht bewusst und das, denke ich, ist auch eines der wesentlichen Probleme bei der frühzeitigen Erkennung von Essstörungen: Mit Normal- oder Übergewicht wird man einfach weniger ernst genommen.
     
  7. Gast

    Waldfee

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    Genau so ist es doch auch in einer Therapie. Man gilt meistens dann als geheilt sobald man wieder Normalgewicht hat.. Wie es in einem drin aussieht ist denen dann auch egal. Als ich meine gewünschte Anzahl an Kilos zugenommen habe durfte ich die Therapie aus eigener Verantwortung heraus abbrechen, weil ich ja wieder „gesund“ war, bzw. das Krankenhaus seinen Soll erfüllt hat.
     
  8. Gast

    Cleo

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    Ja, genau das ist das Problem. Viele meinen, jemand ist geheilt, wenn er wieder ein halbwegs normales Gewicht hat. Wenn aber die Ursache nicht behoben ist, was passiert dann wohl? Das Gewicht geht wieder runter, darauf folgt wieder ein Aufenthalt etc., bis das Übel an der Wurzel gepackt wird. Meine Klassenkameradin kam aus der Klinik, und bis auf das Gewicht hatte sich bei ihr nichts geändert. Ihre Aussage? "Egal, dann nehme ich es eben wieder ab, die können mich mal."
    Und guess what, keiner hat etwas gemerkt, weil alle gedacht haben "Sie wiegt wieder mehr, also muss sie wieder gesund sein". Jetzt ist sie das 2. Mal in der Klinik und ich hoffe für sie, dass die Behandlung diesmal mehr Erfolg hat.
     
  9. Gast

    Waldfee

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    Ganz genau so meinte ich das.. Ich dachte immer Psychater sind dafür da um in die Menschen rein zu gucken und um ihnen zu helfen, dabei ist denen auch nur die Statistik wichtig...
     
  10. ehemaliges Mitglied

    Winterfee

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    Dabei seit 10. März 2012
    Es gibt solche und andere Psychiater. Man muss dabei wirklich einen Glückstreffer landen. Man kann die nicht alle über einen Kamm scheren. Aber ich würde auch sagen, dass es mehr unnütze als nütze Psychiater gibt. Zumindest meiner war nicht hilfreich.
    Die Statistik der Psychiater im Bezug auf die Selbstmordrate ist übrigens auch nicht rosig.
    Im Schnitt bringen sich die Psychiater fleissiger um als ihre Patienten.
    Das gibt irgendwie schon zu denken ;)
     
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  11. Gast

    Waldfee

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    Jaaah das gibt mir gerade auch zu denken :P
    Ursache dafür ist wahrscheinlich das die meisten Psychater nicht mit der Tatsache klarkomen, dass ihre Patienten nicht so sind wie im Lehrbuch sondern eigene Charakter, was die Sache für sie naturlich schwerer macht.
     
  12. Gast

    Silverstar

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    Jap. Und man kann von jemandem, der sich beruflich mit der Psyche anderer Menschen befasst, natürlich NICHT erwarten, dass er die Nase aus seinem Lehrbuch nimmt und sich mal auf eine adäquate Art und Weise mit seinen Patienten auseinandersetzt und sie nicht als 'Arbeitsmaterial' sondern als Mensch sieht. *rolleyes*
    Wirklich arm, sowas.
     
  13. ehemaliges Mitglied

    Winterfee

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    Dabei seit 10. März 2012
    Ich glaube vorallem, wenn man die unterschiedlichsten Formen von Wahnsinn, Gestörtheit, Neurosen und Ängsten kennt, die irgendwann auch an sich entdeckt. Ein Psychiater der das menschliche Verhalten kennt, kommt bestimmt nicht umhin, dieses Wissen auch an sich anzuwenden. Wahrscheinlich geschieht dies auch automatisch. Manchmal sollte man vielleicht bei sich gar nicht zu tief graben..
     
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  14. ehemaliges Mitglied

    Lilith

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    Dabei seit 26. Juli 2011
    Ich denke, wenn man mit solchen Äußerungen um sich schmeisst, ist man kein bißchen besser, als das, was man dem Anderen unterstellen möchte. Wenn nicht noch schlimmer.
    Man muss ja immer bedenken, dass hinter JEDEM Beruf ein fehlbarer Mensch mit Emotionen steht.
    Dann muss man sich fragen: aus welcher Motivation heraus hat XY den Beruf, bzw. das Studium ergriffen?
    Oft ist es doch auch so, dass eben die sich für Psychologie interessieren, die an sich selber auffällige psychische Verhaltensweisen beobachten. Also gerade jene, die charakterklich nicht die stabilsten sind.
    Ich kann mir vorstellen, dass es einen stark belasten muss, wenn man wirklich "schwierige Fälle" in Therapie hat. Wenn man merkt, dass man nicht weiter kommt, nicht helfen kann. Evtl. hat man ne Fehldiagnose gestellt. der Patient macht einem Vorwürfe. Suizid des Patienten. Und. Und. Und.
    Ist man dann selber emotional labil, kann das sicher zu krassen Versagensängsten führen.
    Außerdem besteht natütlich auch die Gefahr, wie in den meisten sozialen Berufen, sich die Probleme Anderer zu sehr zu Herzen zu nehmen.

    Hinzu noch das, was Winterfee sagt.
    Irgendwann knallste durch!
     
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  15. ehemaliges Mitglied

    Winterfee

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    Dabei seit 10. März 2012
    Ja ich denke genauso.. Lilith, du bringst es auf den Punkt!
     
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  16. Gast

    Waldfee

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    Aber es ist doch, gerade in so einem Beruf, so dass man eine enorme Verantwortung hat und dessen ist man sich ja wohl vorher bewusst. Und aus dieser Vetrantwortung sollte einem klar sein, dass man rihctig zu handeln bzw. zu funktionieren hat.
    Wenn ein Patienten beispielsweise seit fünf Jahren in Behandlung ist und sich sein Psychater dann das Leben nimmt, wie wird wohl der Patient handeln? Was wird er denken?
    Ich wäre enttäuscht und würde selbst keinen Sinn mehr sehen und vorallem kein Vertrauen mehr haben. Man wird von seiner Bezugsperson enttäuscht. Wie soll man alles wieder hinkriegen wenn nicht einmal der "Lehrer" es schafft und aufgibt?
    Außerdem gibt es auch viele andere schwere Berufe. Was soll ein Feuerwehrmann sagen der gesehen hat wie eine Familie verbrennt? Ein Polizist der ein kleines Kind verhört das gerade vergewaltigt wurde? Das sind auch enorme psychische Belastungen, aber ihnen ist klar dass es auch andere Tage gibt. Undzwar der Tag an dem eine Familie gerettet wird bzw. der Täter gefunden.
    Und so ist es doch auch bei den Psychologen. Es gibt den Tag an dem ein Suizid Patient sich das Leben nimmt, aber darf man deshalb die 10 anderen vergessen, die man aus ihrer Essstörung befreit oder von ihren Psychosen erlöst?
    Ich denke nicht. Soziale Berufe tragen eine große Verantwortung mit sich und das weiß man vorher.
     
  17. Gast

    Cleo

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    Meine Meinung liegt, glaube ich, irgendwo dazwischen. Ich kann natürlich verstehen, dass Psychologen auch nur Menschen sind und ihr Beruf nicht leicht ist. Jedoch hat sich ein Psychologe seinen Beruf selbst ausgesucht und muss ihn deswegen auch nach bestem Wisssen und Gewissen ausführen. Wenn jemand merkt, dass er für seinen Beruf doch nicht geeignet ist bzw sich damit nicht wohlfühlt, sollte er sich lieber etwas anderes suchen, vor allem wenn er in seinem Job für das Wohlergehen anderer verantwortlich ist. Man ist selbst frei zu entscheiden, ob man diese Verantwortung zu tragen bereit und dazu imstande ist, und man sollte so selbstkritisch sein, dass man merkt, dass es nicht mehr geht und Konsequenzen daraus ziehen kann, um seinen Klienten nicht zu schaden.
    Und wer selbst nicht ausreichend emotional gefestigt ist, sollte meiner Meinung nach lieber einen anderen Beruf als z.b. den des Psychologen wählen...
     
  18. ehemaliges Mitglied

    Lilith

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    Dabei seit 26. Juli 2011
    Also, ich denke, das extremes Klischeedenken.
    Sicher gibt es auch andere Berufe mit starker psychischer Belastung. Das hab ich in meinem Beitrag bereits erwähnt.

    Und ob ein Berufsfeuerwehrmann tatsächlich einmal in seiner Karriere mit ansehen muss, dass eine Familie vor seinen Augen bei Bewusstsein verbrennt, wage ich zu bezweifeln. (Unter Anderem habe ich Bekannte bei der BF)
    Sicher könnte soetwas passieren. Und falls soetwas passiert, brauch diese Person mit Sicherheit ne Therapie und ist ggf. nicht mehr berufsfähig danach.
    Polizei das Gleiche in Grün.

    Außerdem macht es einen Unterschied, ob man jemandem nicht helfen kann, zu dem man keine emotionale Bindung hat (Ärtze, Polizisten, Feuerwehrmänner) oder ob man Psychologe, Lehrer, Sozialarbeiter oder ähnliches ist.

    Ich will nicht sagen, dass ich es gutheiße, wenn Psychologen den Freitod wählen. Keinesfalls.

    Mir ging es darum ein erhötes Risiko des Berufs aufzuzeigen. In keiner Aussage wurde erwähnt: alle Psychologen sind toll und fähig egal, was sie tun.
    Das kann man nicht verallgemeinern.
    Was bei dem einen super ist, ist für den anderen Mist.
    Wen der eine toll findet, findet der andere ätzend.

    Es ist immer leicht, von außen betrachtet mit dem Finger auf andere zu zeigen. Besonders wenn man überhaupt keine Kenntnis über den individuellen Sachverhalt hat.

    Gerade wir, die essgestört sind, sollten ein wenig toleranter sein.
     
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  19. ehemaliges Mitglied

    Winterfee

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    Dabei seit 10. März 2012
    Ja das denke ich auch. Es ist auffallend, wie viele Menschen generell den Beruf des Psychiaters belächeln. Aber der Psychiater ist studiert und er wird bestimmt aus einem bestimmten Grund Psychiater, nähmlich damit er helfen kann. Es gibt bessere und schlechtere, wie in jedem Beruf auch.



    Aber wer ist es denn, der die psychisch angeschlagenen Polizisten, Feuerwehrmänner und Opfer therapiert? Genau, der Psychiater. Es ist vielleicht so, dass wenige seiner Patienten Selbstmord begehen. Aber der Rest seiner Patienten hat bestimmt ein psychisches Problem. Vielleicht ist er eben solch ein Brand oder Vergewaltigungsopfer. Der Psychiater hört denke ich sein Leben laang schlimmere Geschichten, als der Polizist vielleicht einmal in seiner Laufbahn erlebt. Ich will damit keinen Beruf schlecht machen, aber ich will aufzeigen, dass in deinem Beispiel eben eigentlich ein Widerspruch herrscht. Denn die Opfer brauchen meist Betreuung und die geschieht durch den Psychiater. Ist es da ein Wunder, dass er irgendwann vielleicht nicht mehr kann?
     
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  20. ehemaliges Mitglied

    Lilith

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    Dabei seit 26. Juli 2011
    Eben. Das denke ich nämlich auch.
    Und zu behaupten, jemand müsse, bevor er einen Job ergreift, in die Zukunft schauen können, damit er sich 100% sicher sein kann, dass er geeignet ist, finde ich fast schon dreist.
    Viele sind sicherlich auch zu Beginn ihrer Karriere stabil und arbeiten nach bestem Wissen und Gewissen. Wohin man sich letztendlich entwickelt, weiß wohl niemand zuvor. Was man noch nicht erlebt hat, kann man nicht abschätzen, wie man drauf reagieren wird.
    Niemand wird wohl zu Beginn seines Studiums sagen: "Hey, ich bin ein psychisches Wrack, absolut nicht geeignet und weil ich vorhabe mich umzubringen, werd ich mal Psychologe."
     
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