WG Leben erschwert Recovery

Dieses Thema im Forum "Diskussionen" wurde erstellt von mangogiraffe, 25. Juni 2017.

  1. mangogiraffe

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    Hallo zusammen,

    Ich war vor ca. 3-4 Jahren von Anorexie betroffen, habe es aber nach einiger Zeit (ich schätze es hat schon etwa 1 Jahr gedauert mit Ups and Downs...) überwunden. In den letzten Jahren dann - abgesehen von ein paar Schwankungen, bei denen das Gewicht aber zumindest nie in den untergewichtigen Bereich ging - habe ich das Essen, meine Kognitionen mit Gewicht und Körper, meine Selbsteinschätzungen, etc. recht gut im Griff gehabt.

    Nun wohne ich seit Oktober 2016 in einer neuen Stadt, bin in eine 2er WG eingezogen und verstehe mich total super mit meiner Mitbewohnerin. Wir studieren zusammen, haben die gleichen Freundeskreise in der Uni, unternehmen auch viel zu zweit (ja kochen/essen zusammen...), typisches WG Leben eben.
    Ich bin super happy mit der Wohnsituation - eigentlich. Wenn es nicht so wäre, dass meine Mitbewohnerin (nach eigenen Aussagen schon ihr ganzes Leben lang) sehr sehr dünn ist und sehr sehr wenig isst.
    Wenn nicht gerade gemeinschaftlich gekocht wird, bestehen ihre Mahlzeiten in der Wohnung aus entweder ein zwei Löffel Quark mit einem Obst oder 2 Knäckebroten mit Frischkäse.
    Sie sagt selbst, dass sie sich schon oft mit dem Vorwurf der Magersucht konfrontiert sah, dies aber ungerechtfertigt bzw. distanzlos finde (Zitat "man sagt ja auch nicht zu Menschen, die zu dick sind, warum bist du so dick?"). Auch wenn ich mit ihr z.B. durch die Uni laufe, bemerke ich die Blicke der anderen. Ärzte hätten sie aber bisher nicht darauf angesprochen.
    Ich finde, ich sollte das so akzeptieren und möchte es auch gerne. Aber in manchen Zeiten, wo sich bei mir solche alten dysfunktionalen Gedanken wieder aufdrängen, merke ich selbst, wie ich das Essverhalten meiner Mitbewohnerin sehr kritisch beurteile bzw. es mich fast traurig und wütend macht, dass sie ihren Körper so unterernährt.
    Leider fällt es mir unglaublich schwer, beim gemeinsamen Essen mehr als sie zu essen, was mich regelmäßig zu heimlichem Essen bzw. Essen außerhalb mit anderen Freunden verleitet, um das restriktive Essen auszugleichen.
    Insgesamt ist das oft mit sehr unangenehmen Gedanken meinerseits verbunden, es kommen schnell diese dysfunktionalen Überzeugungen wieder.
    Zu schnell, denn in den letzten Monaten habe ich angefangen, die Situation wieder umzuinterpretieren und mich mehr und mehr dem Essensstil meiner Mitbewohnerin anzupassen. Ergo - 3 Kilo wieder runter - laut BMI wieder Untergewicht... Nicht tragisch, aber ich merke es an meinem Körper selbst und bekomme es auch wieder häufig mitgeteilt (außer von meiner Mitbewohnerin).
    Also versuche ich da jetzt erneut rauszukommen und das Gewicht wieder zuzulegen...

    Nun soviel zu meiner Situation - sorry für so viel Text.
    Meine Frage an euch:
    Habt ihr Tipps, wie ich damit besser umgehen kann, dass der Essensstil meiner Mitbewohnerin und der meinerseits unterschiedlich sind und sein müssen (ich möchte sie ja nicht verändern)? Wie kann ich es vielleicht neubewerten, wie kann ich damit besser umgehen?
    Immer außerhalb bzw. heimlich die fehlende Nahrungsmenge draufzulegen ist nicht immer möglich und für mich anstrengend, unangenehm, ich fühle mich blöd dabei.
    Ausziehen kommt für die nächsten 2 Jahre erstmal nicht infrage...
    Meine Mitbewohnerin weiß von meiner ehemaligen Anorexie und dass ich da aufpassen muss, drängt mich aber auch nicht zum Essen (wie soll sie auch, wenn ihr eigenes Nahrungspensum unter dem "normalen" liegt).

    Vielleicht ist die/der eine von Euch in einer ähnlichen Situation oder ihr habt den Tipp parat, ich freue mich auf alle Anregungen! :)

    Vielen Dank im Voraus und allen eine gute Zeit.
     
  2. Ani
    Gast

    Ani

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    Hi,
    wenn du 2 Mitbewohner hast dann häng dich an den anderen Mitbewohner und nicht an die mit der "noch nicht diagnoszierten ES", du brauchst dich auch nicht schlecht fühlen oder schämen wenn du mehr als sie isst. Denn schließlich fühlst du dich in deinem Körper wohl und das ist eines der Dinge die zum wichtigsten im Leben zählen, sich selbst zu akzeptieren.
    Wenn du mal ein Gespräch mit ihr führst und ihr deine Situation erklärst, vll kann sie es verstehen und wird dir zur liebe versuchen wenn du dabei bist mehr zu essen als sonst.
    Ansonsten könntest du dir vll. vornehmen wenn es nicht anders geht bei ihr wenig zu essen und dann mit deinen Freunden nochmal essen zu gehen :)

    Hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen.
    Liebe Grüße Ani
     
  3. Modmiss

    Marii

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    Dabei seit 20. März 2007
    Hallo mangogiraffe,

    vielen Dank für deinen Beitrag. Sorry erstmal für die verspätete Antwort.*blumeschenk*

    Du bist ja wirklich in einer schwierigen Lage. Du musst aber in erster Linie auf dich schauen. Kann mir durchaus vorstellen, dass sie dich mit ihrem Essverhalten triggert und du neben ihr dann auch nicht so viel essen magst. Getrennt essen wäre eine Idee. Hast du das schon einmal probiert? Wäre schade, wenn sie wieder weiter in deine Essstörung zieht.

    Wirklich überwinden kann man die ES glaube ich nie, man muss Tag für Tag dagegen ankämpfen. Mal mehr und mal weniger. Es wird immer Tage geben wo man Rückschläge hat. Wichtig ist, dass man an sich selbst arbeitet. Klar unter deinen jetztigen Bedingungen sicher nicht einfach, aber DU packst das!

    Das ist doch nichts Schlimmes, im Gegenteil ich finde es gut, wenn du trotzdem auf ausreichendes Essen bei dir achtest. Deswegen musst du dich ja nicht mies fühlen im Gegenteil. Führst du Esstagebuch? Wenn nicht vielleicht kann es dir helfen deine Nahrungsaufnahme unter Kontrolle zu bringen. Mir hilft das Forum auch total, weil man dann schon den Input der Wopies bekommt.


    Ich glaube da hast du dich verlesen Ani, sie ist in einer 2er WG eingezogen und hat somit nur eine Mitbewohnerin. :)

    Ich wünsche dir einen schönen Tag.

    Alles Liebe,
    Marii *wop-rose*
     
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  4. Ani
    Gast

    Ani

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    Oh verdammt:/ aber mit ihr würde ich trotzdem probieren zu sprechen, ihr erklären warum es dir wichtig ist zu essen ohne dabei zu denken das du zunimmst. :)
     
  5. mangogiraffe

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    Hallo ihr Lieben, liebe Ani, liebe Marii,
    Erstmal vielen vielen Dank, dass ihr euch meinen sehr langen Text durchgelesen habt und für eure Hilfe.
    Ja, es ist in der Tat eine verzwickte Situation. Eure Vorschläge bzw. Worte sind sehr aufbauend, es tut gut, mal offen darüber zu reden, mit euch, die die das alles nachvollziehen könnt. Danke!

    Ich bin aktuell bei einer Therapeutin (eigentlich wegen anderer Themen), aber seitdem das mit der ES eben überhand genommen hat, rede ich auch darüber viel mit ihr. Und auch wir kommen immer wieder zu dem Ergebnis, die einzig wahre Lösung gibt es nicht. Außer, wie sie mir nahelegt, dass ich ausziehe.
    Was für mich aber aus vielen Gründen einfach nicht in Frage kommt. Meine Mitbewohnerin und ich haben zusammen hier den Master angefangen, wir sind quasi gemeinsam an die neue Uni gestartet, haben den gleichen Freundeskreis, sie ist eine meiner engsten Bezugspersonen hier, sie weiß so viel über mich... (auch von meiner ("ehemaligen") Essproblematik, dass ich in Therapie bin, ja sogar, dass die ES wieder Thema der Therapie ist... paradox oder?)
    Was sie aber nicht weiß, ist, dass sie mich mit ihrem Essverhalten (ungewollt) triggert und ich finde es ungemein schwer, das anzusprechen, weil ich ihr dann quasi vorwerfen würde, dass sie zu wenig isst und mir ein schlechtes "Vorbild" ist...
    Sie weiß ja wie gesagt selbst, dass sie sehr dünn ist, ist da aber in allen Punkten bzgl. ES uneinsichtig (und vielleicht ja auch zu Recht, wer weiß...?), etwas ändern will sie wie all die Jahre vorher nicht. Warum auch, wenn es ihr keiner eindeutig klar macht, wie gesundheitsschädigend der Mangelzustand ist.
    Ich sehe es jedenfalls auch nicht als meine Aufgabe, sie in der Hinsicht verändern zu wollen, kann mich aber trotzdem noch sehr schwer davon abgrenzen.

    Meine Therapeutin sieht mein Problem nicht, warum ich nicht ausziehen kann/möchte und vielleicht bin ich da auch unverständlich. Letztenendes geht es ja um meine Gesundheit.
    Nachdem ich nun in Therapie wieder auf die Waage muss und es (wie du vorgeschlagen hast Marii) mit Esstagebuch ausprobiert habe, hat es mit dem Zunehmen noch nicht ganz geklappt, trotz Mindest-Kcal Zahl - eher im Gegenteil.
    Nun haben wir eine Art Vereinbarung: Ich versuche, statt zuzunehmen, erst einmal das Gewicht zu halten, um den Druck ein bisschen zu nehmen. Wenn ich aber ein Mindestgewicht unterschreite ist der nächste Schritt - Ausziehen.
    Darauf haben wir uns einigen können, auch wenn es mich jetzt sehr unter Druck setzt. Aber ich kann - zumindest seit gestern - diesen Druck erstmal zu hochkalorischem Essen nutzen. Ich werde es schaffen und mein Ziel ist weiterhin GewichtsZUNAHME. Auch mit meiner Freundin in der WG.

    Jetzt ist schon wieder ein Roman daraus geworden, es tut mir Leid. :D
    Danke jedenfalls an dieses Forum, dass es den Raum zur Verfügung stellt und hier offene Ohren sind. :) Ich hoffe euch starken Menschen ein bisschen meiner Energie sehr bald zurückgeben zu können.

    Allen einen guten Tag :)
     
  6. Modmiss

    Marii

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    Dabei seit 20. März 2007
    Guten Morgen mangogiraffe,

    schön, wenn dich unsere Worte ein bisschen Mut gemacht haben. Manchmal tut es wirklich gut, sich alles von der Seele schreiben zu können. Finde es gut, dass du mit deiner Therapeutin darüber reden kannst. Einen Auszug halte ich für eine Worst Case Lösung, falls es wirklich gar nicht anders geht. Eben weil ihr euch so gut versteht und einen gemeinsamen Freundeskreis habt.

    Ist denke ich auch nicht leicht, ihr an den Kopf zu "werfen", dass dich ihr Esssverhalten triggert. Aber du kannst es ihr vielleicht irgendwie umschreiben, dass es dir schwer fällt mehr zu essen wenn ihr gemeinsam an einem Tisch sitzt. Vielleicht gibt ihr das dann auch zu denken. Im Moment wird sie das Gefühl haben, dass alles OK ist, weil ihr eben nicht darüber redet. Du könntest ihr auch sagen, dass dir das Essen im Moment wieder schwieriger fällt und du Angst hast, dass du wieder in eine Essstörung reinrutscht, eben weil das oft so ein schmaler Grad ist. Einen Versuch wäre es Wert oder?

    Das ist auch halbwegs gute Lösung - aber für mich wie oben schon geschrieben die worst case Lösung. Falls es gar nicht mehr anders geht. Dann musst du auf jeden Fall die Notbremse ziehen!

    Fällt dir trinken eigentlich auch schwer? Wenn nicht könntest du Suppen, Smoothies, Shakes und Co zu dir nehmen und so die Kalorien aufholen, die dir fehlen. Da würde es dann viele Varianten geben. Mir fällt das Trinken oft leichter wenn ich nicht so den Appetit habe.


    Das macht doch nichts, finde es toll, dass du darüber mit uns so offen schreibst.


    Gemeinsam sind wir stark, sitzen doch alle im gleichen Boot im Kampf gegen unsere Krankheit.

    Wünsche dir ein einen schönen Tag und ein schönes Wochenende.

    Alles Liebe,
    Marii *wop-rose*
     
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  7. mangoafrika

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    Liebe Marii,
    Danke für deine schnelle Antwort!
    Schön, dass wenigstens du das verstehen kannst! :)
    Dein Rat ist echt lieb gemeint, ich tue mich noch echt schwer damit. Wir studieren beide auch noch Klinische Psychologie, sind also im Thema Essstörung theoretisch ziemlich fit. Aber das Thema "ich kann schlechter essen, wenn jemand weniger isst als ich" traue ich mich einfach nicht anzusprechen... ich kann noch nicht einmal genau sagen, warum.

    Ja, das ist ein guter Tipp, danke. Das versuche ich jetzt mal verstärkt. Mein Problem ist vor allem auch das kontinuierlich in der erhöhten Menge weiteressen, auch wenn am Vortag bzw. bei der vorherigen Mahlzeit schon echt viel drin war. Der fehlende Hunger plus der Gedanke "ach, dann hab ich ja jetzt schonmal Reserven aufgebaut" sind da ziemlich fehl am Platz, weil dann der Effekt der GUTEN Mahlzeit schnell wieder verpufft...

    Danke dir, du machst echt Mut und rettest meinen Tag grade mal wieder.

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!
     
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  8. Ani
    Gast

    Ani

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    Hi meine Liebe,

    es hilft vll. auch, das wenn du ein Esstagebuch führst. Das habe ich mir jetzt angewohnt. Dort schreibe ich auf das ich mind. 1x am Tag eine Süßigkeit, mind 3x tgl 2 handvoll essen muss. Keine Fettreduzierte Sachen und habe mir Motivationssprüche aufgeschrieben. Einer davon der immer zieht wenn es mir mal schlechter geht ist "Willst du leben lieben, lachen, deine Freunde sehen, für deine Familie da sein, vll jemand kennen lernen - ODER willst du lieber sterben?" da geht es dann sehr schnell was zu essen.

    Ich hoffe ihr schafft es ohne das du ausziehst und überwinde dich wenn du schon Psychologie studierst kannst du es gleich selbst an dir testen :D Überwinde deinen Inneren Schweinehund du schaffst das :)

    Schönen Abend :)
     
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  9. Member

    Jana Monday

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    22 Jahre alt
    Dabei seit 7. Oktober 2016
    Ich finde das mit den Smoothies auch eine tolle Idee. Gerade im Sommer gibt es da ja tausend Rezepte, die man auch mit regionalen Zutaten zaubern kann.
     
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  10. mangogiraffe

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    Liebe Ani,
    Danke für deine lieben Worte! Ja, mit Esstagebuch habe ich es die letzten 2 Wochen probiert, aber das hat bei mir leider nicht so gut geklappt. Ich versuche grade wieder ohne, um die Kontrolle zu reduzieren... naja mal sehen wie es läuft. Aber an sich kann es bestimmt eine gute und hilfreiche Methode sein, freut mich wenn du damit so Erfolg hast :) & Vollfettprodukte nehme ich auf jeden Fall jetzt auch immer, das ist ein guter Hinweis!
    Das mit den Motivationssprüchen ist ne super Idee, um sich die Dringlichkeit nochmal vor Augen zu führen. Besonders dein Spruch zeigt mir auch immer, wie wenig Wert es doch ist, seine kostbare Lebenszeit damit zu "verschwenden" und die schönen Dinge im Leben zu verpassen.
    Hast du noch mehr so tolle Sprüche? :)

    You're right - den Schweinehund überwinden wir! *applaus*
    Drücke dir auch weiterhin die Daumen und wünsche einen schönen Sonntag Abend :)
     
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  11. mangogiraffe

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    Das stimmt, Jana! Smoothies gehen auch trotz Hitze ganz gut :)
     
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  12. Ani
    Gast

    Ani

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    Huhu mangogiraffe,

    die Sprüche die kannst du auch ganz normal im Alltag bekommen, zB wenn ich mit Freunden essen gehe. Das ist auch nicht leicht für mich aber ich schau dann auf mein Handy wo ich mir paar Sprüche notiert habe wie "Du lebst nur einmal - hör auf dir Sorgen wegen dem Gewicht, dem Essen zu machen es gibt wichtigere Dinge - ein lächeln deiner Freunde ist unbezahlbarer als die kcal die du isst (den benutze ich immer wenn ich mit Freunden unterwegs bin, weil meine Freunde mich schon in einem ganz anderen Zustand kennengelernt haben und sie unfassbare Angst haben davor das ich wieder so viel abnehme und wieder zwangsernährt werden muss. Daher auch der Spruch: Willst du wirklich die schmerzen der zwangsernährung spüren? - Nein! Immer und immer wieder nein! ) - Wenn andere es schaffen, was hält dich davon ab deine Ziele zu erreichen? - Hinfallen , AUFSTEHEN! niemals liegen bleiben!

    Das sind so meine Hauptmotivationen wenn es ums essen geht :)
     
  13. Modmiss

    Marii

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    Dabei seit 20. März 2007
    Guten Morgen mangogiraffe,

    Ich würde einen Auszug an deiner Stelle auch nicht wollen und eine andere Lösung suchen. :)

    Das kenne ich von mir selber gut genug, da überlege ich mir ewig was ich sage, zögere, überdenke die Wortwahl. Dauert oft Wochen bis ich die Worte über die Lippen bringe, aber danach ist man oft erleichtert und es war gar nicht so schlimm wie gedacht.
    Wie soll jemand Rücksicht nehmen, wenn er nicht weiß, dass er dich mit seinem Verhalten so beeinflusst.

    Bitte gerne, wünsche dir hierfür viel Erfolg. Vielleicht magst du uns dann berichten wie es funktioniert. :)

    Oh wie schön zu lesen, das freut mich. *balloonheart*

    Wünsche dir einen schönen Wochenstart.

    *wop-rose*
     
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  14. mangogiraffe

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    Daaanke liebe Ani, das ist ne super Hilfe und hat die letzten 2 Tage schon super funktioniert (z.B. dank geändertem Handy-Sperrbildschirm mit motivierendem Spruch), MERCI!
     
  15. mangogiraffe

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    Wie Recht du hast liebe Marii. Mitteilen kann so viele Missverständnisse aus der Welt schaffen. Niemand kann in einen reinschauen, wenn man sich nicht äußert... Und die tausend mal durchdachten Befürchtungen treten ja doch nicht ein - wie du sagst - es wird dann doch nicht so schlimm wie erwartet.
    Immer wenn ich so darüber grübele, wie ich denn diese Situation löse, komme ich zu der Frage, warum ich überhaupt in dieser Lage bin und wie das alles kommen konnte. WIE GERNE würde ich die Zeit zurückdrehen und tun, dass ich nicht damals in diesen Teufelskreis hineingerutscht wäre, dass ich all die Zeit nicht vergeudet hätte und jetzt immer noch vergeude.
    Aber was solls - hilft ja nichts der Vergangenheit nachzutrauern, wie auch Ani ähnlich sagt - nicht liegen bleiben, aufstehen und nach vorne sehen, nicht zurück :)

    Deshalb euch einen schönen Abend und einen tollen neuen Tag morgen :hearti<3:
     
  16. Member

    Jana Monday

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    22 Jahre alt
    Dabei seit 7. Oktober 2016
    Verstehe den Gedanken, aber letztendlich bringt es nichts jetzt darüber nachzugrübeln. Hätte, hätte Fahrradkette. Lieber schauen wie sich die Situation in der man eben nun mal ist verbessern lässt

    Ein neuer Tag der die Chance hat der Beste von allen zu werden. Den wünsche ich dir auch :)
     
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  17. Modmiss

    Marii

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    Dabei seit 20. März 2007
    Das ist die Vergangenheit, die du nun nicht mehr rückgängig machen kannst. Aber du kannst deine Gegenwart und auch deine Zukunft ändern. Jeder Tag ist wie eine weiße Seite in einem Tagebuch, der darauf wartet vollgeschrieben zu werden. DU allein bestimmst in welche Richtung es gehen soll.

    Genau. :)

    Wünsche dir einen schönen Mittwoch liebe mangogiraffe. *balloonheart*
     
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