Eure Eltern / Erziehung

Dieses Thema im Forum "Diskussionen" wurde erstellt von 10gradminus, 17. Juli 2017.

  1. Gast

    Muddi

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    Ja, Dankeschön, ich schaue mich auch da um und werde vielleicht dann doch mal mit ihrer Therapeutin telefonieren, damit nicht nur ich, sondern auch jemand professionelles die Situation bewertet. Mütter neigen da ja vielleicht auch ein bisschen zum Überdramatisieren ;).

    Sie hat mich gebeten nicht mit ihrem Vater nicht darüber zu sprechen. Das wird sich aber letztendlich nicht ganz vermeiden lassen.
    Ich weiß nicht ob er sie wirklich wahr nimmt, ich habe aber oft den Eindruck, dass sie in eine Art Ersatz-Partnerin-Rolle reingerutscht ist, seit ich weg bin.
     
  2. Probezeit nicht bestanden

    Novalee

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    32 Jahre alt
    Dabei seit 6. Februar 2018
    Du bist sehr aufmerksam und da hat deine Tochter Glück.
    Das jemand professionelles drauf schaut ist sicher das beste. Und wie gesagt deine Tochter hat ja schon eine Therapeutin und wenn du sagst, dass sie da gerne hingeht ist das eine gute Voraussetzung um schlimmeres zu vermeiden. Ich könnte mir vorstellen, dass bezogen auf das Ritzen auch Thematiken aufkommen, die bei einer ES ebenfalls relevant sind.

    Sollte sich die Situation drastisch verschlimmern sollte der Vater besser auch mit ins Boot geholt werden. Vorallem wenn sie die Hälfte der Zeit bei ihm verbringt.
     
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  3. skinnycat42

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    Ich kann gut verstehen, dass du die Einstellung 'mein Leben wird sich niemals ändern' nicht akzeptieren möchtest und Lösungen suchst. Das kenne ich von mir selber sehr gut, und habe die Erfahrung gemacht, dass mir persönlich gerade in so ausweglos scheinenden Situationen meistens eine einfache Umarmung am Besten getan hat. Das klingt vielleicht banal, ist aber etwas, das viel heilsamer sein kann, als ein Lösungsansatz, der einem zunächst als viel zu arbeitsintensiv und schmerzhaft vorkommt.

    Es tut mir sehr Leid, dass deine Tochter in dieses Loch gefallen ist, und wünsche euch von Herzen, dass sie einen Weg hinaus findet.
     
  4. Member

    10gradminus

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    Dabei seit 16. Juli 2017
    Ich finde es wirklich gut, dass du dich mit der Krankheit so beschäftigst, dass du auf unser Forum gestoßen bist, ich kann nur sagen, dass meine Mutter das nie getan hat/ tun würde. Dabei finde ich es wichtig, dass auch die Angehörigen sich informieren, auch wenn ihnen leider meist die Hände gebunden sind.
    Ich kann das so gut nachvollziehen, aber ich denke, da solltest du sehr vorsichtig sein. Es wäre wünschenswert, dass deine Tochter selbst dieses Thema in der Therapie anspricht, aber wenn sie sich davon nicht überzeugen lässt, ist der Schritt wohl nötig. Ich kann nur aus meiner Erfahrung sprechen, dass ich mich immer hintergangen gefühlt habe, wenn ohne mein Wissen über meine Essstörung gesprochen wurde, das kam leider häufig vor und hat eher dazu geführt, dass ich noch verschlossener wurde.
    Ich wünsche dir ganz viel Kraft und hoffe, dass ihr das gemeinsam schafft!
     
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  5. Member

    Amélie

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    Dabei seit 9. September 2017
    Hallo Muddi!

    Danke für deine Offenheit, und dass du die Sorge über deine Tochter mit uns teilst.
    Ich kann verstehen, dass die Situation sehr belastend für dich ist und kann die Hilflosigkeit, mit der du deiner Tochter gegenüber stehst, gut nachempfinden.
    Sie hat großes Glück, eine Mutter wie dich zu haben, die sich so interessiert und informiert.

    Davon, mit der Therapeutin deiner würde ich dir erst einmal abraten. Immerhin ist das ein großer Vertrauensbruch.
    Wenn du das Gefühl hast, nicht mehr darum herum zu kommen, mit ihr Kontakt aufzunehmen, würde ich deine Tochter auf jeden Fall informieren. Und im besten Fall sagt ihr es ihr dann gemeinsam.

    Hast du schon einmal mit deiner Tochter darüber gesprochen, wie sie sich wünscht, dass du mit der aktuellen Situation umgehst?
    Ob es konkrete Dinge gibt, die du für sie tun könntest, um ihr in konkreten Situationen zu helfen?

    Alles Liebe
    Amélie
     
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  6. Member

    Nariam

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    32 Jahre alt
    Dabei seit 28. Januar 2011
    Hallo Muddi,
    ich finds erstmal wirklich gut, dass du dich informierst und dir Gedanken machst wie du deiner Tochter helfen kannst. Ich denke für Eltern ist sehr schwierig sich da 'richtig' zu verhalten, das ist wie ein Minenfeld.

    Ich möchte dir gern ein bisschen erzählen, was ich glaube, was mir persönlich geholfen hätte bzw. welches Verhalten es eher verschlimmert hat. Das ist aber natürlich individuell.

    Wenn die ES sehr präsent ist, dann stellt sie fast meinen gesamten Lebensinhalt dar, meine Gedanken kreisen nur ums Essen und ums Gewicht. Daraus ziehe ich dann eben auch Erfolgserlebnisse. Für mich ist es dann wichtig (aber nicht immer möglich) mich öfter anderen Dingen in meinem Leben zu widmen, z.B. Hobbies und soziale Kontakte. Vielleicht könntest du versuchen mit deiner Tochter gemeinsam etwas zu unternehmen, falls sie ein Hobby hat, sie darin unterstützen, ihre Aufmerksamkeit in irgendeiner Form auf die positiven Seiten des Lebens zu lenken.

    Auch wenn es für Eltern oft schwer sein muss, aber versuch ihr Essverhalten nicht allzu oft zu kommentieren, egal ob negativ oder positiv. Wenn meine Mutter das gemacht hat, hat das keine Verbesserung meines Essverhaltens bewirkt, sondern im Gegenteil, dazu geführt, dass ich mich immer mehr zurückgezogen habe und meine ES heimlich ausgelebt habe. Ich fing an zu lügen, mich abzuschotten. Das mit dem gemeinsam kochen find ich super, aber es wäre vll gut, das als schönes gemeinsames Erlebnis zu verpacken, damit sie sich nicht kontrolliert fühlt.

    Mach bitte nicht den Fehler heimlich mit ihrer Therapeutin zu sprechen. Wenn du gar keinen anderen Weg mehr siehst, dann sprich wenigstens vorher mit deiner Tochter über dein Vorhaben. Wenn du das heimlich machst, könnte sie dir das ziemlich übel nehmen, weil es eine Art Vertrauensbruch ist.

    Du sagst, dass du sehr lösungsorientiert bist. So sind meine Eltern und mein Freund auch, was an sich ja auch nicht verkehrt ist. Aber da möchte ich mich skinnycat anschließen. In Momenten, wo man so etwas Persönliches bespricht (was ja auch mit Überwindung verbunden ist) möchte man oft keine klugen Ratschläge, sondern einfach mal die Gedanken rauslassen, etwas Last abgeben. Ein paar liebe Worte, eine innige Umarmung tut da einfach gut. Meine Eltern waren immer für mich da, haben mich immer unterstützt, aber liebevolle Umarmungen waren leider selten. Später haben mir meine Eltern dann erzählt, dass sie sich oft nicht getraut haben mir nahe zu kommen, weil ich mich so abgeschottet habe, aber insgeheim hatte ich große Sehnsucht nach mehr Zuneigung.

    Nun ja, das sind so meine Gedanken zu dem Thema. Es wäre aber für dich vll wirklich ratsam, mal so ne Art Angehörigengruppe o.ä. zu kontaktieren. Ich wünsche dir sehr, dass du einen Weg findest deiner Tochter zu helfen, bevor sie immer tiefer in eine ES rutscht!
     
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  7. Gast

    Muddi

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    Hallo,

    wow soviel Feedback, vielen Dank dafür und Eure herzlichen Wünsche.

    Daher hier ein kleines Update: der Vertrauensbruch, vor dem ihr mich zur Recht gewarnt habt, war zum Glück nicht nötig. Nach einem sehr dringlichen und emotionalen Apell meinerseits an meine Tochter, hat sie mit ihrer Therapeutin gesprochen und diese hat mich auch direkt angerufen.
    Sie ist jetzt auf der Warteliste für einen Klinikaufenthalt, wir haben auch schon einen Termin zum Vorgespräch. Ich habe auch einen Einzeltermin bei der Therapeutin, von dem meine Tochter auch weiß, um dort dann eben auch mal über all ihre anderen "Baustellen" ausführlich sprechen zu können.

    Es passiert also irgendwas und ich bin etwas erleichtert, dass ich nun zumindest einen Weg sehe, wenn auch ich natürlich Angst vor ihm habe.

    Meine Tochter schmollt natürlich ein bisschen, weil ich sie sich vermutlich doch zu etwas gedrängt fühlt, was sie eigentlich nicht wollte, aber wir haben die letzten beiden Tage viel geredet und sie versteht, warum ich das getan habe, sie versteht auch, dass es notwendig war und sie zweifelt zum Glück nicht an meiner Liebe zu ihr. Sie hat vermutlich noch mehr Angst als ich vor diesem Weg und ist innerlich zerrissen. Ich fühle mich aber jetzt nicht mehr ganz so macht- und hilflos und sehe, dass ich ihr zur Seite stehen kann und sie das auch zulässt.
     
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  8. Admiss

    Marii

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    Dabei seit 20. März 2007
    Hallo Mutti,

    schön, dass dich die Sorge um deine Tochter auf unsere Seite gebracht hat. Finde es toll, wie du dich um deine Tochter bemühst und was für eine Stütze du für sie bist. Auch wenn sie das oft vielleicht nicht einsehen will. Gut, dass deine Tochter den ersten Schritt gemacht hat und mit ihrer Therapeutin gesprochen hat.

    Ich wünsche euch auf euren weiteren Weg alles Gute und vor allem viel Kraft. Deine Tochter kann sich glücklich schätzen, so eine Mutter wie dich zu haben.

    Marii
     
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  9. ehemaliges Mitglied

    Philly

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    16 Jahre alt
    Dabei seit 8. Mai 2018
    Rückblickend war mein Essverhalten in meiner Kindheit eigentlich eher normal. Ich durfte nicht so viel Süßes essen, habe aber keine Auffälligkeiten gezeigt. Meine Eltern haben mich essen lassen, was ich wollte. Mit der Zeit hat sich aber auch meine Sicht auf das Essen verändert und langsam auch die meiner Familie. Mittlerweile sind meine Mutter und meine Schwester vegetarisch und ich esse auch nicht mehr so viel Fleisch. Seit einem Jahr esse ich kaum noch Süßes und wir haben auch nichts Süßes mehr zuhause. Darüber bin ich allerdings sehr froh :)
     
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  10. ehemaliges Mitglied

    Philly

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    16 Jahre alt
    Dabei seit 8. Mai 2018
    Hallo Muddi,

    ich finde es toll, wie du schlussendlich gehandelt hast, und hoffe, dass alles gut gegangen ist. Da bin ich mir aber auch ziemlich sicher! Du scheinst eine sehr liebevolle und vertrauenswürdige Mutter zu sein - in dieser Hinsicht beneide ich deine Tochter :3

    - Philly
     
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  11. Gast

    Lovis

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    Bei uns spielte das Essen immer eine große Rolle. Meine Mutter hatte immer Angst, dass ich fett werde und hat penibel darauf geachtet. Es gab immer abgemessene Portionen und keinen Nachschlag. Meine Schulschnitten waren hauchdünn. Süßes gab es auch nicht und Kaffeetrinken nachmittags mit Kuchen ebenfalls nicht. Da ich relativ früh selbständig sein musste, hab ich mir dann immer was gekocht oder fette Brotscheiben mit Butter gefressen. Als Teenager wurde ich dann wirklich fett....vorher war ich ganz normal....und mit 18 hab ich dann nen Cut gemacht und mit hungern und kotzen angefangen.
    Heute habe ich 3 Kinder und achte sehr darauf, dass sie selbst viel entscheiden können,was sie wann essen. Die sind auch alle normalgewichtig und haben ein natürliches Gespür für Essen. Das hab ich ja nie entwickeln dürfen. Natürlich mache ich mir Sorgen, dass sie mal was von meinem Essverhalten mitkriegen. Deswegen verstecke ich das so gut es geht
     
  12. Paintbrushesinmyhair

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    32 Jahre alt
    Dabei seit 1. Juli 2018
    Bei uns war so die Abendzeit meist die einzige Tageszeit, zu der wir uns wirklich gesehen haben und es gab oft Streit vor dem Essen (so dass das Essen schweigend oder schreiend verlief oder auch ganz ausfiel). Ich denke schon, dass ein Faktor ist, der zu meiner Essstörung beigetragen hat. Vor allem so in den letzten Jahren zu Hause, hab ich das Essen (mit der Familie) echt gehasst und war immer nur froh, wenn ich mich verkümeln konnte. Ansonsten hat niemand in meiner Familie eine Essstörung. Meine Mutter macht häufiger mal Diäten, aber eher in einem "normalen" Maß.
     
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  13. Member

    herzblut-

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    Dabei seit 30. April 2018
    Das war bei mir früher ähnlich.
    Sobald mein Vater von der Arbeit kam haben wir uns alle an einen Tisch gesetzt und haben gegessen. Leider führte das Essen oft zu Streit oder eher die Tatsache, dass beim Essen besonders wichtigen - alle betreffende - Sachen angesprochen wurden, die es dann bei Tisch zuklären oder diskutieren gab.
    Oftmals war die Stimmung durch die Berufstätigkeit aller so sehr gespannt, dass Streit oder etwas aggressiver Wortwahl aufgrund des Stresspegel der einzelnen entstand - eigentlich sehr schade.. aber daher mochte ich das gemeinsame Essen nicht so gerne ..

    Meine Mama hat über meine gesamte Kindheit und Pubertät/Jugend hinweg abgenommen - sie tut es auch heute noch.
    Damals als sie anfing hat sie 130 Kilo gewogen und dann 50 Kilo abgenommen.
    Leider später dann wieder 10 Kilo zugenommen und nun schwankt sie immer zwischen +/- 5 Kilo um die 85 ..
    Die Themen abnehmen, Diät, niemals dick werden und alles was damit zusammenhängt hat mich mein gesamten Leben begleitet und auch geprägt.
    Ich würde niemals behaupten, dass meine Mama durch ihr Verhalten meine Essstörung ausgelöst hat, das hatte andere Gründe.
    Letztlich lässt sich allerdings nicht leugnen, dass die Abnahme meiner Mutter und ihre Bemühungen darum, dass mein Bruder und ich nicht ihr ‚Schicksal‘ erleiden müssen, mich durchaus geprägt und meine Essstörung in gewissermaßen begünstig haben.
     
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  14. Paintbrushesinmyhair

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    Ja, das kann ich gut nachvollziehen. Meine Mutter und ihre Diäten sind auch höchstens noch ein kleiner Faktor, der zur Essstörung beigetragen hat. Eine Zeit lang, vor allem in der Zeit in der ich anfing, gesund werden zu wollen, fand ich es sehr anstrengend, mir ihre Diätpläne und so anzuhören. Inzwischen macht mir das nicht mehr so viel aus.

    OT: Ich mag deine Signatur sehr - stimmt total. Machst du auch was künstlerisches?
     
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  15. Member

    herzblut-

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    .. ich hab sie mir angeeignet. Meine Mama hat ihre größten Erfolge damals durch weight Watchers gemacht - ich kann dir heute noch sagen, wie viele Punkte welches essen hat ..
    das war letztlich genauso krankhaft wie kalorienzählen.. nur meine Mama hat anfangs relativ wenig von meiner Essstörung mitbekommen.. erst relativ spät hat sie mir immer wieder eingebläut das ich absolut nicht abnehmen sollte oder mich nach diesem System ernähren sollte .. schwieriges Thema bei uns zuhause . Der Grad zwischen gesund ernähren wollen und abnehmen :/

    Danke :)
    Ich mach nicht direkt was künstlerisches. Hab nur Interesse daran und Male manchmal :)
    Ich las den Spruch aus der Signatur nur irgendwann mal und hab ihn für mich übernommen. Er spricht mir irgendwie aus der Seele .. selten hat mich eine Aussage so sehr bewegt wie diese.
     
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  16. Paintbrushesinmyhair

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    Das kann ich mir vorstellen. Wie war das für deinen Bruder?
     
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  17. Member

    herzblut-

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    Ich hab mit meinem Bruder darüber nie geredet. Wir haben keine besonders enge Beziehung zueinander.. wir reden über unsere gemeinsame Kindheit eigentlich nie.. belastet mir etwas, dass ich keine so starke Beziehung zu meinem Bruder habe.. aber so ist es leider
     
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  18. Gast

    Lovis

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    Meine Mutter hat angefangen anzunehmen, als ich mitten in meiner Kotzen oder nix Essen Spirale hing. Da habe ich mich echt unter Druck gesetzt gefühlt. ...so ein Konkurrenz-Ding. Ich kann mich noch an eine Situation erinnern...da hab ich abends im Wohnzimmer meine einzige Schnitte des Tages gegessen....so viereckiges, dunkles Brot in 20 kleine Vierecke geschnitten. Und ich hab mich von aussen nach innen vorgearbeitet. Zuerst der trockene Rand und zum Schluss die saftige Mitte. Und da nimmt sie sich einfach ein Stück aus der Mitte. Innerlich von ich Amok gelaufen...
    Es war einfach gedankenlos, spiegelt aber so vieles wider. Niemand hat mich gesehen.
     
  19. Paintbrushesinmyhair

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    Dabei seit 1. Juli 2018
    @herzblut-@herzblut- Das ist schade. Vielleicht verändert sich das noch, manchmal wirds einfacher, wenn man älter ist und die Kindheit weiter weg. Ich hab einen Stiefbruder - wir sind aber nicht zusammen aufgewachsen - er ist erst 14 - aber ich kenn ihn schon seit seinem 2. Lebensjahr.

    @lovis: das klingt ziemlich anstrengend. Und nicht gesehen werden fühlt sich auch schlimm an.
     
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  20. Member

    herzblut-

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    Dabei seit 30. April 2018
     
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