Hat man eine Essstörung, weil man sie sich "leisten" kann?

Dieses Thema im Forum "Diskussionen" wurde erstellt von Rose, 12. Januar 2017.

  1. Member

    Rose

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    23 Jahre alt
    Dabei seit 23. Juli 2013
    Diese Frage beschäftigt mich, seitdem ich letztens gelesen habe, dass Anorexie, wie wir sie heute kennen, erst im (späten) 19. Jahrhundert entstanden bzw. als Krankheit anerkannt worden ist.
    Laut dem Buch - Fasting Girls von Joan Jacobs Brumberg, gab es davor auch Menschen, die aus verschiedenen Gründen bewusst auf Nahrung verzichteten, aber erst nach der industriellen Revolution manifestierte sich Anorexie als eine Krankheit.
    Brumberg erklärt dieses Phänomen mit dem Erstarken der Mittelschicht: Der Wohlstand in der westlichen Welt und neue Arbeitsfelder ermöglichten es, dass die Arbeits- und die Privatsphäre getrennt werden konnten und dass die Familien in den Städten kleiner - also nur Eltern und Kinder - wurde. Dies führte, so Brumberg, dazu, dass die Eltern - vorallem die Mutter - sich mehr um die Kinder kümmern konnten und mehr von ihrer Entwicklung mitbekamen. Und da die Kinder der Mittelschicht nicht arbeiten mussten, um zum Lebensunterhalt beizutragen, lebten sie auch länger zu Hause als früher.
    Diese neue Situation kombiniert mit der dauernden Verfügbarkeit von Nahrung machten erst "moderne" Arten von ES möglich, weil die Rahmenhandlungen "optimal" waren.
    Denn nach Brumberg rebellierten vorallem junge Mädchen gegen ihre Familien, indem sie auf Essen verzichteten, und das klappte deshalb so gut, weil Nahrung wie oben schon gesagt, immer verfügbar und sehr wichtig für das gesellschaftliche Leben war.
    Diese These - Brumberg führt noch andere Thesen auf, denn ihrer Meinung nach, gibt es keine einzige Erklärungsmöglichkeit, warum manche Menschen Esstörungen entwickeln - hat mich zum Nachdenken gebracht.
    Denn kann es sein, dass wir Essstörungen haben, weil wir es uns leisten können? Beziehungsweise ist etwas dran an der Aussage, dass ES fast nur in Gesellschaften entstehen, die die passenden Rahmenhandlungen bieten? Könnten wir auch eine ES haben und - im Falle von Anorexie - bewusst hungern, wenn wir nicht den Zugang zu Nahrung hätten, den wir haben und - doofes Beispiel - in Afrika geboren wären und nichts zu essen hätten?
     
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  2. Member

    Calla

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    23 Jahre alt
    Dabei seit 9. Oktober 2016
    Ich glaube mal irgendwo gelesen zu haben, dass Essstörungen tatsächlich fast nur in westlichen "reicheren" Ländern entstehen. Denke, das liegt unter anderem daran, dass die Menschen in ärmeren Ländern andere "Probleme" haben.
    Ich zum Beispiel wäre ja eigentlich nie in Deutschland aufgewachsen, hätten meine Eltern mich nicht adoptiert. Da wo ich gebürtig herkomme, sind die Menschen arm und haben es manchmal sogar schwer genügend Essen für die Familie zu kaufen. Ich war schon öfter dort zu Besuch und habe mitbekommen, dass unsere Nachbarn (sie haben zehn Kinder) manchmal nicht zu Abend essen konnten, da einfach kein Geld dafür da war. Das hat meinen (Adoptiv-)Vater ziemlich "wütend" gemacht und sie sollten sich in der Zeit, wo wir da waren, immer melden, sobald sie etwas brauchten.

    Na ja, auf jeden Fall habe ich mir diese Frage schon das ein oder andere Mal gestellt und bin zu der Erkenntnis gekommen, dass ich wahrscheinlich keine Essstörung entwickelt hätte, wenn ich dort aufgewachsen wäre. Ich hätte wahrscheinlich mit 15-16 mein erstes Kind gekriegt und mir Gedanken gemacht wie ich an Geld komme. Aber absichtlich aufs Essen verzichten bzw. zu kotzen, obwohl es so wertvoll und keinesfalls selbstverständlich ist? Nein, ich glaube, auf diese Idee würde dort niemand kommen. Die Nachbarsmutter, über die ich eben gerade geschrieben habe, meinte 2009 zu uns (mein Bruder hatte zu dem Zeitpunkt Geburtstag und wir haben gefeiert, meine Eltern haben für das Essen bezahlt), dass sie das letzte Mal Eis gegessen hätte, als wir das letzte Mal da waren. Das war da 2008. Nicht mal für ein Mini Eis ist Geld da, obwohl das umgerechnet nur ein paar Cents kostet und das für uns nur Peanuts sind.

    Damit möchte ich nicht sagen, dass es dort gar nicht vorkommt, denn Ausnahmen gibt es immer. Aber Erkrankungen wie Essstörungen spielen in "solchen" Ländern wirklich eine sehr, sehr geringe Rolle, denke ich. Man wächst einfach anders auf, die Mentalität ist anders, und man rackert sich den Arsch ab, DAMIT man etwas auf den Tisch bekommt.
    Ich denke, je reicher/westlicher man wird bzw. je mehr man sich leisten kann, desto mehr verschieben sich die Prioritäten und man fängt an, sich mit anderen Dingen zu beschäftigen. Guckt Fernsehen, surft im Internet, kommt mit Social Media in Berührung. Das sind alles Sachen, die durchaus Einfluss auf die Entwicklung einer Essstörung haben können. Zwar nicht nur, aber immerhin ein bisschen, denn dazu gehören sicherlich auch noch viele andere Faktoren wie ein geringes Selbstwertgefühl, Familienprobleme, Mobbing etc. pp.
    Der Lebensstandard und das Denken sind einfach anders.
    Und das Denken spielt bei einer Essstörung zum Beispiel ja eine sehr große Rolle.
     
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  3. Member

    cranberry

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    Dabei seit 21. Juni 2012
    Ich kann mir auch gut vorstellen, dass unser "westlicher Wohlstand", aber auch unser westliches Idealbild die Entstehung einer ES sehr begünstigen.
    In Namibia ist es zB wirklich so, dass dicke (!) Frauen den Wohlstand der Familie ausdrücken. Ich habe in Namibia außerhalb der Feldarbeit in den Städten nicht eine schlanke oder "normale" Frau gesehen. Alle, die nicht schuften mussten, waren fett.
     
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  4. Member

    Juni

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    Dabei seit 5. Juni 2010
    Eine sehr spannende These.

    Ich muss gestehen, dass ich das so pauschal gar nicht beantworten kann. Da ich niemanden kenne, der tatsächlich über lange Zeit Hungern musste und dabei eine ES entwickelt hat, kann ich nicht widersprechen. (Was aber nicht heißen muss, dass die Annahme korrekt ist.)

    Meine Gedanken gehen in die Richtung von @Calla@Calla. Also dass man einfach andere Probleme ist und froh ist sich ernähren zu können. Da ist die Idee der absichtlichen Nahrungsverweigerung absurd.

    Da kommt man schon ins grübeln. Keine Frage, uns geht es gut. Wir sind verwöhnt und viele unserer Probleme machen wir uns selbst. Allgemein scheinen psychische Probleme wie wir sie haben unter wirklich armen Menschen kein Thema zu sein. Die haben keine Zeit für derartige "Identitätskrisen".

    Ich finde deinen Beitrag sehr interessant, @Calla@Calla. So deutlich sehen zu können, dass es auch anders hätte laufen können. Vor allem kann man da dann auch recht gut ausmachen, was Genetik ist und was Erziehung und Lebensumstände ausmachen.

    Das Schönheitsideal hat sich hierzulande verändert. So lange ist es gar nicht her, dass ein fülliger Körper auch hier Ausdruck von Wohlstand war.

    Was sind denn deine Gedanken dazu, @Rose@Rose?
     
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  5. Member

    Rose

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    23 Jahre alt
    Dabei seit 23. Juli 2013
    @Calla@Calla
    Das ist sehr traurig, dass für so viele Menschen Sachen, die für uns alltäglich sind, unerschwinglich sind. Aber du hast Recht, wenn man sich selbst die günstigsten Sachen nicht leisten kann, wird man das Wenige auch nicht auskotzen bzw. sich vorenthalten wollen.
    Das war ja auch in der westlichen Welt bis vor 100-120 Jahren so: Die Körperfülle der Menschen war ein Indiz dafür, dass sie sich genügend Essen leisten konnten.
    Dieses Phänomen erklärt auch, warum in den 50ern auch im Westen fülligere Körper (z.B. Marilyn Monroe) en vogue waren.
    Haha, ich habe das obige geschrieben, bevor ich diesen Satz gelesen habe.
    Aber weißt du, was komisch ist? Jahrzehntelang war es modisch, dünn zu sein, aber im Moment wird es ja immer gefragter, mehr zu wiegen, obwohl es ja keine äußeren Umstände (also Hungersnöte, Kriege, etc.) gibt, die fülligere Körper fördern.
    Ich bin irgendwie zwiegespalten, muss ich sagen. Einerseits finde ich es nachvollziehbar, dass gewisse Rahmenbedingungen vorhanden sein müssen, damit Essstörungen in einer Gesellschaft vermehrt auftreten können, aber andererseits glaube ich, dass das ganze so komplex ist, um es einfach mit dem Satz abzutun, dass ES nur in Industrienationen bzw. in wohlhabenden Familien auftreten.
    Aber klar, man kann nur dann auf etwas verzichten, wenn man daran gewohnt ist, diese Sache im Überfluss zu haben.
     
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  6. Probezeit nicht bestanden

    Julchen

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    Ja das ist mir auch aufgefallen, ich glaube, dass liegt an der übermässigen sozialisierung unserer Kultur. Man darf in niemandem ein schlechtes Gefühl auslösen und das Motto glitt "jeder ist schon auf seine Art". Ich sehe immer öfters wie Leute in meinem Umkreis Leuten die ganz klar Übergewichtig sind Komplimente für ihre Figur machen, auch wenn sie offensichtliches ungesundes Übergewicht haben.

    Mein Vater pflegte immer zu sagen, bei uns gibt es psychische Erkrankungen, weil wir zu viel Zeit haben über solche Dinge nachzudenken anstatt ums überleben zu kämpfen.

    Vielleicht ein bisschen hart ausgedrückt aber ich denke es hat etwas wahres dran.
     
  7. Member

    Calla

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    Dabei seit 9. Oktober 2016
    Kannst du einmal erklären, wie dieser Satz mit dem von dir zitierten von @Rose@Rose zusammenhängt? Irgendwie bin ich gerade etwas verwirrt, weil ich das irgendwie anders verstanden habe...
     
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  8. Probezeit nicht bestanden

    Julchen

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    Dabei seit 7. Januar 2017
    @Calla@Calla für mich ist das ein Erklärungsversuch, wieso es den wechsel gibt, von dünnen Körper in Mode zu fülligeren Körper. Es ist etwas das ich beobachtete. Obwohl es bei mir lange geht bis ich ein Körper als füllig interpretiere und desshalb wirklich übergewichtige meine. Vielleicht ist es auch ein Missverstäntnis von meiner Seite aus?!
     
  9. Member

    Calla

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    23 Jahre alt
    Dabei seit 9. Oktober 2016
    Ich glaube, es liegt daran, dass mich dieser Satz verwirrt, @Julchen@Julchen.
    @Rose@Rose, hilf mir, ich krieg diesen Satz im Kopf gerade nicht zusammen und kann gerade auch nicht erklären, was genau mich daran so verwirrt, da mich meine Formulierungen noch mehr verwirren, weil sie so falsch klingen und nicht so, wie ich es eigentlich in meinem Kopf habe.
    Chaos in my head *confused*
    Der Teil ab "obwohl" macht mich absolut fertig.
    *grübel**TüteübernKopf*
     
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  10. Member

    Dizzi

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    21 Jahre alt
    Dabei seit 6. September 2016
    Ich finde das interessant. In einem anderen Forum, wo ich war, gab es auch die Frage. Eine Userin schrieb, dass es auch in ärmeren Teilen Arten von Essstörungen gäbe, die wir so nicht kennen.
    Im arabischen Raum gibt es wohl das Phänomen, dass es Menschen gibt, die vor gefüllten Kühlschränken verhungern, weil sie zwanghaft vorsorgen müssen, falls Essen wieder knapp werden sollte. Das fand ich auch sehr krass. Allerdings finde ich dazu gerade auf die schnelle nichts.

    Essen hat halt jenachdem wie das Angebot ist unterschiedliche Bedeutung. Fehlt es einem, würdigt man es. Hat man es im Überschuss, kann man sich damit abgrenzen und/oder rebellieren.
    Aber ja, die Essstörungen, die wir so bei uns kennen, sind sicher ein Phänomen des Überschusses.

    Dem stimme ich teilweise auch zu. Je schlechter es mir ging bzgl den äußeren Umständen desto weniger ging es um mich oder um meine Verfassung, sondern mein Umfeld zu verbessern. Immer wenn es ruhiger wird, fangen an, die Dinge an mir zu nagen.
     
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  11. Member

    Rose

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    23 Jahre alt
    Dabei seit 23. Juli 2013
    Sorry, ich habe manchmal die Angewohnheit, einfache Dinge komisch zu erklären.^^
    Ich meinte mit dem Satz, dass es bis vor ca. 100 Jahren - und vor 60 Jahren noch einmal kurz - im Trend war, fülliger zu sein. Wenn ich mich nicht irre, gab es sogar Präparate für dünne Frauen, damit sie kurviger wurden.
    Der Zeitpunkt, an dem wieder mehr Gewicht gefragt wurde, liegt, wenn man die Geschichte betrachtet, fast immer nach Kriegen und den folgenden Hungersnöten. Ergo die 50er Jahre. Man wollte nach den Entbehrungen zeigen, dass man sich wieder Essen und das in größeren Mengen leisten konnte.
    Erst ab Ende des 19. Jahrhunderts, als Lebensmittel im Überfluss vorhanden waren und ab den 60er Jahren, als der 2. WK schon länger her war, wurde es wieder modischer, dünn zu sein.
    Und heute sind ja Kurven wieder gefragt, was in den 90ern z.B. überhaupt nicht der Fall gewesen ist. Und dieser Wandel kam nicht in Folge von Nahrungsmittelknappheit oder Krieg oder einem sonstigen äußeren Umstand, sondern durch einen gesellschaftlichen Wandel, der hauptsächlich durch Promis(?) ausgelöst wurde.
    Aber warum das diesmal anders ist, würde mich interessieren. Warum wurden gegen Ende des Jahrzehnts (ich glaube nämlich, dass diese curvy-Mode erst so ab 2009/2010 begonnen hat) plötzlich wieder mehr Körpergewicht populär?

    Dieses Phänomen hört sich sehr spannend an. Ich würde auch sehr gerne etwas darüber erfahren.
     
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  12. Member

    Vela

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    Dabei seit 4. September 2016
    Das ist eine sehr gute Frage @Rose@Rose

    Ich glaube, dass eine Gesellschaft, die es sich alles leisten kann, hat ein anderes Schönheitsideal als eine Gesellschaft, ob die Armen der Bevölkerung täglich mit Sattwerden konfrontiert ist.

    Im Mittelalter war die perfekte Frau eine mit fülligerem Gestalt, von dem man geglaubt hat, sie kann starke Kinder zur Welt bringen, die überleben. Auch heute in den Ländern, wo das Sattwerden noch ein Problem ist, gilt es als erstrebenswert an eine nicht magere Figur zu haben.

    Ich glaube, es gibt ganz verschiedene Gründe für eine ES. Für mich ist spielt eben auch das Streben nach einer bestimmten Ästhetik eine große Rolle. Sicher hat es auch dazu beigetragen, dass ich zu Anfang viel Zuspruch und Bestätigung von meinen Mitmenschen erhalten habe.
     
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  13. Probezeit nicht bestanden

    Luna

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    22 Jahre alt
    Dabei seit 29. November 2016
    Es ist ja allgemein bekannt das eine Essstörung eigentlich nur entstehen kann, wenn der Mensch im Überfluss der Nahrung lebt. Gerade hier wo alles immer verfügbar ist, ist das Gegenteil begehrt. In armen Ländern sind wohlgenährte Menschen das Ideal, da sie es sich leisten können genug zu essen und einen besonderen Status haben. Hier ist das Gegenteil der Fall und der, der verzichtet wird als diszipliniert und zielstrebig angesehen. Man will immer das, was nicht da ist.

    Ich habe ein Buch, indem es zwar um Selbstverletzung geht aber es sagt etwas sehr interessantes.
    Und zwar, das Magersucht die Antwort auf eine Gesellschaft ist, die der Völlerei verfallen ist.
    Bulimie kam auf, als es um Disziplinlosigkeit und Unsicherheit ging und Selbstverletzung als Mittel um in der Welt in der man perfekt sein muss zurechtzukommen. Zumindest so ähnlich hatte es der Autor beschrieben.
    Ich denke das ist doch eher eine Zwangsstörung oder? Mhh, auf jeden Fall wahnsinnig interessant. Davon habe ich vorher auch noch nie etwas gehört.
     
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  14. Gast

    Amelie :-)

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    Es gab einmal eine Zeit (eine sehr kurze wohlgemerkt) in der ich Hungern musste, bzw nicht wirklich genug zu essen hatte. Bei mir entwickelte sich dann aus der Bulimie eine Magersucht. Dh. auch danach noch aß ich fast nichts mehr. Dies ging eine ganze Zeit lang so. Ob es aus diesem "Schockzustand" heraus entstanden ist (nicht mehr genug zu essen zu haben) weiss ich nicht. Eine ES hatte ich ja bereits vorher...
    Irgendwo habe ich kurioser weise gelesen, dass ein niedriger Sozialstatus sogar Übergewicht fördere...
    Wie dem auch sei.

    Allerdings bin ich jetzt auch nicht in Afrika geboren. Und ich glaube, dass die Menschen sich auch wegen der Armut die dort vorherrscht auch nicht wirklich Gedanken um diese Thematik machen.
    Denn ihr erster Gedanke nach dem Aufstehen wird wohl eher der sein "wie sie überleben" und ihre "Familie ernähren können."
     
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