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Beitrag:
<p>[QUOTE="Mary, post: 355643"]Hallo ihr Lieben,</p><p><br /></p><p>Ich bin mir gerade auch nicht mehr sicher, ob der Begriff der Komorbität (zumindest in meinem Fall, und Carrie scheint das ja ähnlich zu sehen) so überhaupt zutrifft.</p><p>Ich habe das Gefühl, dass meine seelische Verfassung alles andere beeinflusst. Je nachdem, ob ich gerade Depressionen habe oder das Gefühl in mir wächst, dass ich ALLES erreichen kann und ich unschlagbar bin (die gute alte Manie !) und vor Kreatiivität und Aggressionen, Energie und Kraft strotze, verletze ich mich selbst (mit dem Essen oder anderen Dingen als Mittel) oder eben nicht.</p><p>Da diese Phasen ja strenggenommen nur durch die bipolare Störung entstehen, müsste man eigentlich sagen, dass das die Haupterkrankung ist und hierdurch die ES und das SVV.</p><p>Das hört sich ja logisch an. Aber leider fühlt es sich nicht immer so an, da diese gefühlsmäßigen Veränderungen bei mir mittlerweile so in Fleisch und Blut übergegangen sind, dass sie wie eine Art graues Rauschen ständig präsent sind (Extreme Schwankungen 'mal ausgenommen), während die ES und andere Probleme mich sehr oft sehr heftig und akut quälen. In den Momenten fühlt es sich nicht nach Begleiterscheinung an.</p><p><br /></p><p>@ Saoráid: Ich finde es sehr interessant, dass du scheinbar keine Depressionen o.ä. hast - Es fällt schwierig, sich vorzustellen, wie es sich wohl "anfühlen" mag, wenn es wie bei mir so ein chaotisches Durcheinander von Problemen ist. Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass sich das ganze Leiden dann bei dir sozusagen auf die ES konzentriert und das stelle ich mir sehr schlimm vor <img src="styles/default/xenforo/smilies/volldiesuessensmilies/wop.frown.gif" class="mceSmilie" alt=":(" unselectable="on" /> Eine große Baustelle ist auch nicht besser oder schlechter als viele kleine, schätze ich <img src="styles/default/xenforo/smilies/volldiesuessensmilies/wop.frown.gif" class="mceSmilie" alt=":(" unselectable="on" /></p><p><br /></p><p><br /></p><p>Ich habe mich aber auch schon länger nicht mehr mit diesen Themen beschäftigt, weil ich mich, wie du, Carrie, dadurch immer schlechter gefühlt habe. Stattdessen versuche ich irgendwie zu leben, so gut es geht. Egal, was es ist, ich muss damit umgehen und nicht untergehen. Die Definition kann aber dabei helfen, herauszufinden, was ich tun muss, um damit leben zu können.</p><p>Was mir dazu noch einfällt:</p><p><br /></p><p>"Es ist nicht genug zu wissen - man muss auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen - man muss auch tun."</p><p><br /></p><p>Johann Wolfgang von Goethe</p><p><br /></p><p>Und so wünsche ich euch auch einen schönen Abend und morgen einen guten Start in die neue Woche <img src="styles/default/xenforo/smilies/volldiesuessensmilies/wop.herzicon.gif" class="mceSmilie" alt="<3" unselectable="on" /> </p><p><br /></p><p>Liebe Grüße,</p><p><br /></p><p>Mary[/QUOTE]</p><p><br /></p>
[QUOTE="Mary, post: 355643"]Hallo ihr Lieben, Ich bin mir gerade auch nicht mehr sicher, ob der Begriff der Komorbität (zumindest in meinem Fall, und Carrie scheint das ja ähnlich zu sehen) so überhaupt zutrifft. Ich habe das Gefühl, dass meine seelische Verfassung alles andere beeinflusst. Je nachdem, ob ich gerade Depressionen habe oder das Gefühl in mir wächst, dass ich ALLES erreichen kann und ich unschlagbar bin (die gute alte Manie !) und vor Kreatiivität und Aggressionen, Energie und Kraft strotze, verletze ich mich selbst (mit dem Essen oder anderen Dingen als Mittel) oder eben nicht. Da diese Phasen ja strenggenommen nur durch die bipolare Störung entstehen, müsste man eigentlich sagen, dass das die Haupterkrankung ist und hierdurch die ES und das SVV. Das hört sich ja logisch an. Aber leider fühlt es sich nicht immer so an, da diese gefühlsmäßigen Veränderungen bei mir mittlerweile so in Fleisch und Blut übergegangen sind, dass sie wie eine Art graues Rauschen ständig präsent sind (Extreme Schwankungen 'mal ausgenommen), während die ES und andere Probleme mich sehr oft sehr heftig und akut quälen. In den Momenten fühlt es sich nicht nach Begleiterscheinung an. @ Saoráid: Ich finde es sehr interessant, dass du scheinbar keine Depressionen o.ä. hast - Es fällt schwierig, sich vorzustellen, wie es sich wohl "anfühlen" mag, wenn es wie bei mir so ein chaotisches Durcheinander von Problemen ist. Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass sich das ganze Leiden dann bei dir sozusagen auf die ES konzentriert und das stelle ich mir sehr schlimm vor :-( Eine große Baustelle ist auch nicht besser oder schlechter als viele kleine, schätze ich :( Ich habe mich aber auch schon länger nicht mehr mit diesen Themen beschäftigt, weil ich mich, wie du, Carrie, dadurch immer schlechter gefühlt habe. Stattdessen versuche ich irgendwie zu leben, so gut es geht. Egal, was es ist, ich muss damit umgehen und nicht untergehen. Die Definition kann aber dabei helfen, herauszufinden, was ich tun muss, um damit leben zu können. Was mir dazu noch einfällt: "Es ist nicht genug zu wissen - man muss auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen - man muss auch tun." Johann Wolfgang von Goethe Und so wünsche ich euch auch einen schönen Abend und morgen einen guten Start in die neue Woche <3 Liebe Grüße, Mary[/QUOTE]
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