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Beitrag:
<p>[QUOTE="Kris, post: 345940"]Hey Crystalica, </p><p><br /></p><p>es ist immer schwer zu sagen, ob jemand nur ein seltsames Essverhalten hat oder schon eine Störung aufweist. Allgemeingültige Kriterien gibt es kaum, vor allem weil nunmal jeder Mensch anders ist. Jeder muss glaube ich selber definieren, ab wann er von einer "echten" Essstörung spricht und bis wohin es eben nur "seltsam" ist. Für mich wäre eine wichtige Grenze jedoch der Leidensdruck. Wenn du bereits gemerkt hast, dass dein Essverhalten nicht mehr so ist, wie es mal war, du nicht mehr ohne nachzudenken essen kannst und sich auch sonst deine Gedanken oft um Gewicht, Figur und Essen drehen, dann ist das die eine Seite. Die andere, für mich sehr wichtige, ist deine Empfindung dazu. Dadurch, dass du hier schreibst, zeigst du ja schon dass du dir Sorgen machst und es nicht mehr als "normal" empfindest, deinem eigenen Maßstab nach. Was dir die meisten Gedanken machen sollte, ist der Punkt, dass du unter deinem Verhalten auch zu leiden scheinst. Es ist damit nicht mehr freiwillig und stört deinen Alltag. Für mich ist DAS das wichtigste Zeichen, dass man durchaus von einer Essstörung reden kann, egal, ob du nun in eine Kategorie passt oder nicht. Und sobald dein Verhalten eben nicht mehr freiwillig ist, kommst du auch schlecht durch eigene Kraft wieder raus. </p><p>Wie meine Vorrednerin schon meinte, wichtig wäre sich Hilfe zu suchen, sich jemandem anzuvertrauen. Auch um diesen Zyklus zu unterbrechen, alleine schafft man es meist nicht! Überleg dir was du dir für deine Zukunft wünschst, soll es so weitergehen? Wenn nicht, dass versuch etwas zu ändern! Du hast es selber in der Hand!</p><p><br /></p><p>Ich wünsche dir viel Kraft dafür!</p><p>LG</p><p>Kris[/QUOTE]</p><p><br /></p>
[QUOTE="Kris, post: 345940"]Hey Crystalica, es ist immer schwer zu sagen, ob jemand nur ein seltsames Essverhalten hat oder schon eine Störung aufweist. Allgemeingültige Kriterien gibt es kaum, vor allem weil nunmal jeder Mensch anders ist. Jeder muss glaube ich selber definieren, ab wann er von einer "echten" Essstörung spricht und bis wohin es eben nur "seltsam" ist. Für mich wäre eine wichtige Grenze jedoch der Leidensdruck. Wenn du bereits gemerkt hast, dass dein Essverhalten nicht mehr so ist, wie es mal war, du nicht mehr ohne nachzudenken essen kannst und sich auch sonst deine Gedanken oft um Gewicht, Figur und Essen drehen, dann ist das die eine Seite. Die andere, für mich sehr wichtige, ist deine Empfindung dazu. Dadurch, dass du hier schreibst, zeigst du ja schon dass du dir Sorgen machst und es nicht mehr als "normal" empfindest, deinem eigenen Maßstab nach. Was dir die meisten Gedanken machen sollte, ist der Punkt, dass du unter deinem Verhalten auch zu leiden scheinst. Es ist damit nicht mehr freiwillig und stört deinen Alltag. Für mich ist DAS das wichtigste Zeichen, dass man durchaus von einer Essstörung reden kann, egal, ob du nun in eine Kategorie passt oder nicht. Und sobald dein Verhalten eben nicht mehr freiwillig ist, kommst du auch schlecht durch eigene Kraft wieder raus. Wie meine Vorrednerin schon meinte, wichtig wäre sich Hilfe zu suchen, sich jemandem anzuvertrauen. Auch um diesen Zyklus zu unterbrechen, alleine schafft man es meist nicht! Überleg dir was du dir für deine Zukunft wünschst, soll es so weitergehen? Wenn nicht, dass versuch etwas zu ändern! Du hast es selber in der Hand! Ich wünsche dir viel Kraft dafür! LG Kris[/QUOTE]
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