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Beitrag:
<p>[QUOTE="mangogiraffe, post: 417237"]Hallo ihr Lieben, liebe Ani, liebe Marii,</p><p>Erstmal vielen vielen Dank, dass ihr euch meinen sehr langen Text durchgelesen habt und für eure Hilfe. </p><p>Ja, es ist in der Tat eine verzwickte Situation. Eure Vorschläge bzw. Worte sind sehr aufbauend, es tut gut, mal offen darüber zu reden, mit euch, die die das alles nachvollziehen könnt. Danke! </p><p><br /></p><p>Ich bin aktuell bei einer Therapeutin (eigentlich wegen anderer Themen), aber seitdem das mit der ES eben überhand genommen hat, rede ich auch darüber viel mit ihr. Und auch wir kommen immer wieder zu dem Ergebnis, die einzig wahre Lösung gibt es nicht. Außer, wie sie mir nahelegt, dass ich ausziehe. </p><p>Was für mich aber aus vielen Gründen einfach nicht in Frage kommt. Meine Mitbewohnerin und ich haben zusammen hier den Master angefangen, wir sind quasi gemeinsam an die neue Uni gestartet, haben den gleichen Freundeskreis, sie ist eine meiner engsten Bezugspersonen hier, sie weiß so viel über mich... (auch von meiner ("ehemaligen") Essproblematik, dass ich in Therapie bin, ja sogar, dass die ES wieder Thema der Therapie ist... paradox oder?) </p><p>Was sie aber nicht weiß, ist, dass sie mich mit ihrem Essverhalten (ungewollt) triggert und ich finde es ungemein schwer, das anzusprechen, weil ich ihr dann quasi vorwerfen würde, dass sie zu wenig isst und mir ein schlechtes "Vorbild" ist... </p><p>Sie weiß ja wie gesagt selbst, dass sie sehr dünn ist, ist da aber in allen Punkten bzgl. ES uneinsichtig (und vielleicht ja auch zu Recht, wer weiß...?), etwas ändern will sie wie all die Jahre vorher nicht. Warum auch, wenn es ihr keiner eindeutig klar macht, wie gesundheitsschädigend der Mangelzustand ist. </p><p>Ich sehe es jedenfalls auch nicht als meine Aufgabe, sie in der Hinsicht verändern zu wollen, kann mich aber trotzdem noch sehr schwer davon abgrenzen. </p><p><br /></p><p>Meine Therapeutin sieht mein Problem nicht, warum ich nicht ausziehen kann/möchte und vielleicht bin ich da auch unverständlich. Letztenendes geht es ja um meine Gesundheit. </p><p>Nachdem ich nun in Therapie wieder auf die Waage muss und es (wie du vorgeschlagen hast Marii) mit Esstagebuch ausprobiert habe, hat es mit dem Zunehmen noch nicht ganz geklappt, trotz Mindest-Kcal Zahl - eher im Gegenteil. </p><p>Nun haben wir eine Art Vereinbarung: Ich versuche, statt zuzunehmen, erst einmal das Gewicht zu halten, um den Druck ein bisschen zu nehmen. Wenn ich aber ein Mindestgewicht unterschreite ist der nächste Schritt - Ausziehen. </p><p>Darauf haben wir uns einigen können, auch wenn es mich jetzt sehr unter Druck setzt. Aber ich kann - zumindest seit gestern - diesen Druck erstmal zu hochkalorischem Essen nutzen. Ich werde es schaffen und mein Ziel ist weiterhin GewichtsZUNAHME. Auch mit meiner Freundin in der WG. </p><p><br /></p><p>Jetzt ist schon wieder ein Roman daraus geworden, es tut mir Leid. <img src="styles/default/xenforo/smilies/Emoticons/!1107!.gif" class="mceSmilie" alt=":D" unselectable="on" /> </p><p>Danke jedenfalls an dieses Forum, dass es den Raum zur Verfügung stellt und hier offene Ohren sind. <img src="styles/default/xenforo/smilies/volldiesuessensmilies/wop.biggrin.gif" class="mceSmilie" alt=":)" unselectable="on" /> Ich hoffe euch starken Menschen ein bisschen meiner Energie sehr bald zurückgeben zu können. </p><p><br /></p><p>Allen einen guten Tag <img src="styles/default/xenforo/smilies/volldiesuessensmilies/wop.biggrin.gif" class="mceSmilie" alt=":)" unselectable="on" />[/QUOTE]</p><p><br /></p>
[QUOTE="mangogiraffe, post: 417237"]Hallo ihr Lieben, liebe Ani, liebe Marii, Erstmal vielen vielen Dank, dass ihr euch meinen sehr langen Text durchgelesen habt und für eure Hilfe. Ja, es ist in der Tat eine verzwickte Situation. Eure Vorschläge bzw. Worte sind sehr aufbauend, es tut gut, mal offen darüber zu reden, mit euch, die die das alles nachvollziehen könnt. Danke! Ich bin aktuell bei einer Therapeutin (eigentlich wegen anderer Themen), aber seitdem das mit der ES eben überhand genommen hat, rede ich auch darüber viel mit ihr. Und auch wir kommen immer wieder zu dem Ergebnis, die einzig wahre Lösung gibt es nicht. Außer, wie sie mir nahelegt, dass ich ausziehe. Was für mich aber aus vielen Gründen einfach nicht in Frage kommt. Meine Mitbewohnerin und ich haben zusammen hier den Master angefangen, wir sind quasi gemeinsam an die neue Uni gestartet, haben den gleichen Freundeskreis, sie ist eine meiner engsten Bezugspersonen hier, sie weiß so viel über mich... (auch von meiner ("ehemaligen") Essproblematik, dass ich in Therapie bin, ja sogar, dass die ES wieder Thema der Therapie ist... paradox oder?) Was sie aber nicht weiß, ist, dass sie mich mit ihrem Essverhalten (ungewollt) triggert und ich finde es ungemein schwer, das anzusprechen, weil ich ihr dann quasi vorwerfen würde, dass sie zu wenig isst und mir ein schlechtes "Vorbild" ist... Sie weiß ja wie gesagt selbst, dass sie sehr dünn ist, ist da aber in allen Punkten bzgl. ES uneinsichtig (und vielleicht ja auch zu Recht, wer weiß...?), etwas ändern will sie wie all die Jahre vorher nicht. Warum auch, wenn es ihr keiner eindeutig klar macht, wie gesundheitsschädigend der Mangelzustand ist. Ich sehe es jedenfalls auch nicht als meine Aufgabe, sie in der Hinsicht verändern zu wollen, kann mich aber trotzdem noch sehr schwer davon abgrenzen. Meine Therapeutin sieht mein Problem nicht, warum ich nicht ausziehen kann/möchte und vielleicht bin ich da auch unverständlich. Letztenendes geht es ja um meine Gesundheit. Nachdem ich nun in Therapie wieder auf die Waage muss und es (wie du vorgeschlagen hast Marii) mit Esstagebuch ausprobiert habe, hat es mit dem Zunehmen noch nicht ganz geklappt, trotz Mindest-Kcal Zahl - eher im Gegenteil. Nun haben wir eine Art Vereinbarung: Ich versuche, statt zuzunehmen, erst einmal das Gewicht zu halten, um den Druck ein bisschen zu nehmen. Wenn ich aber ein Mindestgewicht unterschreite ist der nächste Schritt - Ausziehen. Darauf haben wir uns einigen können, auch wenn es mich jetzt sehr unter Druck setzt. Aber ich kann - zumindest seit gestern - diesen Druck erstmal zu hochkalorischem Essen nutzen. Ich werde es schaffen und mein Ziel ist weiterhin GewichtsZUNAHME. Auch mit meiner Freundin in der WG. Jetzt ist schon wieder ein Roman daraus geworden, es tut mir Leid. :D Danke jedenfalls an dieses Forum, dass es den Raum zur Verfügung stellt und hier offene Ohren sind. :-) Ich hoffe euch starken Menschen ein bisschen meiner Energie sehr bald zurückgeben zu können. Allen einen guten Tag :-)[/QUOTE]
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